Die while-Schleife

Bei einer Verwendung der for-Schleife steht die Anzahl der Schleifen-Durchläufe bereits vor der Durchführung fest: Die feste Anzahl der Durchläufe ergibt sich aufgrund der Initialisierung der Zählvariablen, der Abbruchbedingung sowie der Anweisung zur Veränderung der Zählvariablen.

Es gibt jedoch auch Anwendungsfälle, bei denen die exakte Anzahl von Durchläufen nicht immer identisch ist bzw. vor dem ersten Schleifen-Durchlauf noch nicht eindeutig ist. In diesen Fällen kann die while-Schleife sinnvoll sein:

Einführung in die while-Schleife

Die while-Schleife führt einen Block von Anweisungen so lange durch, bis eine Abbruchbedingung erfüllt ist.

Auch hierzu wird zunächst eine Zählvariable definiert und initialisiert, welche sich anschließend während der Schleifen-Durchläufe verändert, bis eine zugehörige Abbruchbedingung erfüllt ist.

Beachte dabei das Schlüsselwort while sowie die Verwendung der geschweiften Klammern zur Definition des Blocks von Anweisungen der Schleife. Zur Definition der Abbruchbedingung werden runde Klammern verwendet.

Beispiel
Beispiel zur Verwendung einer while-Schleife.
Die do-while-Schleife

Bei der while-Schleife aus dem Beispiel zuvor wird zunächst die Abbruchbedingung geprüft, bevor der Block von Anweisung ausgeführt wird. Je nach Wahl der Bedingung kann es also vorkommen, dass die Schleife kein einziges Mal durchgeführt wird.

Unter Verwendung des Schlüsselworts do ist es aber auch möglich, die Prüfung der Abbruchbedingung nach dem Block von Anweisungen durchzuführen. In diesem Falle wird die Schleife stets mindestens einmal durchgeführt.

Beispiel
Beispiel zur Verwendung einer do-while-Schleife.
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Projektaufgabe Schleifen