Analyse der Mobilitätsrate

Im Abschnitt zuvor haben wir bereits gelernt, dass eine höhere Mobilitätsrate dazu beiträgt, dass sich insgesamt mehr Individuen mit der Krankheit infizieren. Um dies quantitativ nochmals hervorzuheben, zeigt die folgende Abbildung den Verlauf der inifizierten Individuen für Simulationen mit unterschiedlichen Mobilitätsraten (alle anderen Parameter sind identisch und wie im Abschnitt zuvor):

Bei sind es im Maximum über 35 000 Individuen, die gleichzeitig erkrankt sind. Bei sind es im Maximum hingegen unter 15 000 gleichzeitig erkrankter Individuen und zudem tritt das Maximum zu einem späteren Zeitpunkt der Simulation auf.

Die Simulationen zeigen damit eindeutig, dass eine Verringerung der Mobilität entscheidend zur Verlangsamung einer Pandemie beitragen kann. Dies ist auch insofern wichtig, da jedes Gesundheitssystem eine gewisse Belastungsgrenze hat. Die Anzahl der gleichzeitig erkrankten Individuen darf die Kapazitäten des Gesundheitssystems niemals übersteigen. Anderenfalls müssen Entscheidungen darüber getroffen werden, wer behandelt wird und wer nicht - und damit muss möglicherweise auch über Leben und Tod entschieden werden.

Anwendung
Eine Simulation samt Darstellung des zeitlichen Verlaufs ermöglicht diese Anwendung. Die Kennzahlen sind wie in der Analyse zuvor, wobei die Mobilitätsrate verändert werden kann.
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